Interessen der lokalen Bevölkerung im Tourismussektor
Bei der Erschließung neuer Reiseziele, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, kommt es immer wieder zum Landgrabbing
Einheimische werden von ihrem eigenen Land vertrieben, um touristischen Projekten Platz zu machen. Schwer wiegt zudem, dass knappe, lebenswichtige Ressourcen von Second und First Tier Lieferanten beansprucht werden. Besonders beim Zugang zu Wasser zeigt sich dieses Risiko deutlich. Insgesamt droht, dass der ökonomische Mehrwert nicht in den Reiseländern entsteht, sondern vor allem den Reiseanbietern in ihren Heimatländern zufällt.